“Hat der Grafiker nichts drauf, macht er einen Verlauf.” So hieß es mal. Verläufe feiern seit dem typischen Web-2.0-Stil bei Grafiken und Logos eine wahre Renaissance. Doch auch in der Fotografie bilden Verläufe eine Möglichkeit, besondere Akzente für die Bildwirkung zu setzen.
Für dieses Tutorial habe ich ein Skyline-Bild von Fotolia.de gewählt (Bildquelle: © Joelle M – Fotolia.com).

In diesem Beispiel zeige ich, wie mit einem schnellen bunten Verlauf eine tolle Bildwirkung erzielt wird.
Ich habe das Bild geöffnet und eine neue Ebene erstellt für den Verlauf. Nun wähle ich das Verlaufswerkzeug (G). In der Menüleiste sehe ich nun einen vordefinierten Verlauf. Auf diesen klicke ich, damit ich mir meine Verlaufsfarben wählen kann. Ich bearbeite den Verlauf mit den Farben Rot, Lila, Grün und Blau. Hierzu klicke ich einfach auf die kleinen Farbtöpfchen und dann auf das Farbfeld zur Änderung der Farbe. Den Abstand der Verlaufsfarben zueinander kann ich mit den Farbtöpfchen und den Punkten, die bei Aktivierung dazwischen erscheinen, steuern. Im nächsten Schritt ziehe ich mit dem Verlaufswerkzeug den gewünschten Verlauf, bis es farblich passt. Wichtig ist, dass die Füllmethode für die Verlaufsebene auf Weiches Licht gestellt wird. Diese Füllmethode sorgt dafür, dass die Farben abgedunkelt oder aufgehellt werden, je nachdem, ob der Grauwert unter oder über 50 Prozent liegt. Da im Bild viele helle Farben vorhanden sind, greift der Verlauf sehr gut.

Dieses Bild hat mehrere Ebenen. Im Vordergrund ist das Schiff im asiatischen Stil, im Hintergrund ist die Skyline zu sehen. Den optimalen Rahmen bilden Wasser und Himmel. Im Ergebnis kann sich der farbige Verlauf sehen lassen. Ein lang gezogener Verlauf mit den vier ausgewählten Farben:

Ein kurz gezogener Verlauf mit den vier ausgewählten Farben:

Ein Verlauf mit zwei anderen Farben (Blau und Gelb):

Dieser farbige Verlaufseffekt empfiehlt sich auch sehr bei Blumenbildern mit einem Radialverlauf oder bei Konzertfotos. Selbst konstrastreiche Porträtfotos können so mit einem ganz feinen Verlauf einen besonderen Look erhalten. Übrigens: Den Verlaufsfilter gab es auch schon in den 80er Jahren. Damit wurden bei Filmaufnahmen die Wirkungen verstärkt.
Das Bildmaterial zum Nachbau gibt es bei Fotolia.de.
Ein Video-Training zu diesem Tutorial gibt es hier:
Verlaufsgestaltung in Fotografien
Passende Verläufe können hier als Vorgaben für Photoshop herunterladen werden:
Photoshop Verläufe
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Fazit: Eine Retusche-Composing-DVD, die ihresgleichen sucht - mehr geht fast gar nicht!
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Webdesign Darmstadt