Der Hochpassfilter ist ein effektives Mittel zum Schärfen von Bildern und Bildelementen. Doch muss man nicht unnötig die Ebene dabei duplizieren und eine Dateivergrößerung des Dokuments in Kauf nehmen. Es geht auch bei gleichbleibender Dokumentgröße. Vorteil: Bei sehr großen Dokumenten zählt irgendwann jeder MB, damit Photoshop noch schnell arbeiten kann.
In
Schulungen, Video-Trainings und Workshops sieht man immer wieder, wie
Bilder oder bestimmte Bildteile mit dem Hochpassfilter geschärft
werden. Die gängige Praxis sieht so aus, dass die Ebene dupliziert
wird. Das Duplikat wird in den Ebenenmodus Ineinanderkopieren gesetzt.
Anschließend wird der Hochpassfilter (unter sonstige Filter)
ausgeführt. Dieser sucht nach Konturen im Bild. Je höher der
eingestellte Radius, desto schärfer wird das Bild.
Wenn eine
Schärfung der letzte Schliff in einer Bearbeitung sein soll, steigt
nur durch diese eine Ebene das gesamte Dokument in Höhe der
Originaldokumentgröße. In diesem Beispiel, da nur zwei Ebenen vorhanden sind, verdoppelt sich die Speichermenge. (Bildquelle: Amir Kaljikovic - Fotolia.com)

Das
lässt sich vermeiden, indem der Hochpassfilter als Smart-Filter
angewendet wird. Die Ebene wird mit Klick rechte Maustaste in ein
Smart-Objekt konvertiert. Anschließend wird der Filter ausgeführt.
Im letzten Schritt kann ich über die Smartfilter-Optionen den Modus
in Ineinanderkopieren setzen. Nun kann die Arbeitsdatei gespeichert
werden.

Fertig,
und etwas Speicherplatz gespart!



