Wer
nicht an Pfaden und Ankerpunkten herumdoktern will, um seine
Vektorgrafik zu verändern, kann dies viel schneller und intuitiver
über den Verkrümmen-Befehl machen.

Vektoren
sind nicht jedermanns Sache. An Ankterpunkten herumschieben,
Eckpunkte verändern und Vektoren zeichnen kann für den
pixelgewohnten PS-Anwender eine unbequeme Sache sein. Dabei lassen
sich vektorbasierte Grafiken sehr intuitiv mit dem Verkrümmen-Befehl
ändern.
Ziehe ich mit dem Rechteck-Werkzeug ein Rechteck
auf, kann ich mit STRG+T die Form sehr schnell transformieren.

Ich
wähle Verkrümmen und kann jetzt ein Logo oder sonstiges aus dem
Rechteck erstellen.

Fertig - und das spielend einfach:

Auf
gleiche Weise kann ich auch vorgegebene Formen, etwas ein Herz, mit
dem Eigene-Form-Werkzeug aufziehen.

Mit dem Verkrümmen-Befehl lässt sich das Herz in
der Form nach Belieben anpassen.

Vorteil
am Verkrümmen von vektorbasierten Grafiken: Änderungen in Form und
Farbe sind jederzeit verlustfrei möglich.
Mit dem
Zeichenstift erstellte Pfade kann ich mit einem Klick im
Maskenfenster über das rechte obere Symbol in eine Vektormaske
umwandeln. Ich muss dann nur noch die zugehörige leere Ebene mit
Farbe füllen. Die Vektormaske begrenzt die Ansicht. Und schon habe
ich eine neue Form erstellt.
Sind Vektorgrafiken ins Dokument
platziert worden, ist der Verkrümmen-Befehl deaktiviert.
Trick:
Die standardmäßig als Smart-Objekt platzierte Vektorgrafik wird in
ein weiteres Smart-Objekt verschachtelt, d. h. konvertiert. Damit
kann ich dann den Verkrümmen-Befehl auf die Vektorgrafik anwenden.
Möchte ich die Vektorgrafik im Original etwa in Adobe Illustrator
bearbeiten, kann ich das trotzdem tun, indem ich doppelt auf die
Smart-Objekt-Miniatur klicke und in die erste PSB-Datei als Original
des Smartobjekts gelange und dort anschließend noch einmal doppelt
auf die Smart-Objekt-Miniatur klicke. Dann öffnet sich – bei einer
AI-Datei – Adobe Illustrator und ich kann die Vektorgrafik im
Original bearbeiten.



