Die
Voreinstellungen sind in der Regel sinnvoll angelegt. Aus
Anwendersicht können dennoch einige Häkchen heraus- bzw.
hineingenommen werden, um den eigenen Workflow zu verbessern.
In
den allgemeinen Voreinstellungen unter Dateihandhabung und Leistung bietet es sich an, folgenden Änderungen
vorzunehmen.

Die
Voreinstellungen kann ich aufrufen mit STRG+K bzw. über das Menü
Bearbeiten => Voreinstellungen.
Von
welchen Standardeinstellungen sollte ich abweichen?
Dateihandhabung
Bei den
Optionen zum Speichern von Dateien habe ich unter Bildvorschau „Nie“
gewählt, weil die Standardbildbrowser bereits eine Vorschau
anzeigen. Daher braucht Photoshop nicht extra noch ein Thumbnail
zu speichern.

Was
jedes Mal beim Speichern der Arbeitsdatei genervt hat, war die
Abfrage, ob die Kompatibilität maximiert werden soll. Diese Abfrage
kann ich mir getrost sparen und deaktiviere sie. Somit muss ich
einmal weniger klicken beim Speichern von PSD-Dateien. Wünschenswert
wäre eine ähnliche Voreinstellung beim Speichern von
GIF-Dateien.
Version Cue ist eine Anwendung für Teamarbeiten.
Wer Version Cue noch nie genutzt hat, kann die Einstellung auch
deaktivieren.
Die Camera-Raw-Standard-Voreinstellungen kann
ich so lassen. Kurzer Hinweis: In Bridge kann ich entscheiden, ob
eine JPG- oder TIFF-Datei in Photoshop oder in Camera Raw geöffnet werden
soll. Das ist sehr bequem und somit brauche ich nicht extra die
Voreinstellungen dazu anzupassen.

Noch
ein paar Worte zum Reiter „Leistung“:
Dort
teilen sich die Anwender in zwei Lager:
Während bei der Speichernutzung die Einstellung 70 % allgemein
anerkannt ist, gibt es bei den Protokollobjekten verschiedene
Ansichten.
Die
einen tendieren dazu, die Standardeinstellung zu lassen. Hintergrund:
Jeder zur Verfügung gestellte Protokollschritt macht es
erforderlich, die Dateigröße in diesem Bearbeitungszustand
anzulegen. Somit
werden bei großen Dateien weite Teile des Systems nur für
Protokollzwecke bereitgehalten.
Die
anderen sagen: Ich habe genug Arbeitsspeicher und kann auch 50
Protokollschritte und mehr vertragen. Es kommt immer darauf an, wie
groß die Arbeitsdateien wirklich sind, um das System nicht unnötig
zu lähmen. Alternativ lassen sich Snapshots von aktuellen
Bearbeitungszuständen im Protokollfenster machen. Diese werden
allerdings nicht gespeichert und sind bei einem Programmabsturz oder
einem erneuten Öffnen der Datei – wie auch die Protokollschritte –
nicht mehr verfügbar.
Somit
lohnt es sich, hin und wieder auch die PSD-Datei in ihren
Bearbeitungszuständen zu speichern.



