Der Workflow kann mit Photoshop beschleunigt werden, wenn der Arbeitsbereich optimal auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist. In diesem Tutorial zeige ich, wie eigene Arbeitsbereiche festgelegt und eigene Werkzeug-Panels erstellt werden können.
Photoshop hat bereits Arbeitsbereiche für einige Anwendungen definiert.

Diesen kann ich weitere hinzufügen, ganz so, wie mein Workflow aussieht. Wenn ich bestimmte Bedienfelder für etwa Korrekturen bevorzuge, kann ich mir diese einmal zurechtlegen und als Arbeitsbereich speichern. Ich erstelle mir alle Fenster und Bedienfelder, wie ich sie in meiner Arbeit haben möchte. Anschließend wähle ich im Arbeitsbereich-Menü "Arbeitsbereich speichern".

Ich gebe dem Arbeitsbereich einen Namen. Sinnvoll ist es, alle Tastenkürzel und Menüs ebenso zu speichern. Das ist jetzt genau der Arbeitsbereich von Photoshop, der immer unter dem ihm gegebenen Namen erscheint.
Bei anderen Anwendungen kann ich die anderen Arbeitsbereiche von Photoshop wählen oder mir gleichfalls eigene Arbeitsbereiche anlegen.
Eine weitere Möglichkeit, Photoshop den eigenen Bedürfnissen anzupassen, besteht darin, eigene Panels mit den Wunschwerkzeugen und Befehlen zu bestücken. PaintShopPro kann eigene Befehlszeilen schon seit einigen Jahren erstellen. Jetzt ist diese Funktion endlich auch in Photoshop integriert worden.
Umsetzbar sind eigene Panels mit dem Adobe Configurator. Dieser kann hier heruntergeladen werden:
http://labs.adobe.com/technologies/configurator/ Nachdem das Programm ganz normal installiert wurde, kann ich ein neues Panel erstellen über "Create New Panel".

Es öffnet sich der Arbeitsbereich. Auf der rechten Seite kann ich dem Panel einen Namen geben. Ich nenne mein Panel „Korrekturen“. Die Höhe und Breite kann ich je nach der Anzahl der Buttons später noch anpassen.
Auf der linken Seite finde ich das Menü mit den einzelnen Werkzeugen, Befehlen und Filtern. Dort suche ich mir alle Sachen heraus, die ich standardmäßig für Korrekturen einsetze. Ich ziehe den betreffenden Befehl dann einfach via Drag & Drop lose in das Panel.

Wichtiger Hinweis: Statt alle Werkzeuge, die ich für die Korrekturen benötige, aus der Werkzeugleiste in das Panel zu ziehen, sollte ich mich in dieser Hinsicht auf einige wenige beschränken. Denn die Werkzeuge kann ich alle einfach mit einem Buchstaben als Tastaturbefehl aufrufen. Das Panel sollte wirklich die Dinge enthalten, die ich nicht so schnell über Tastaturbefehle aufrufen kann.
Somit nehme ich beispielhaft in diesem Tutorial „Konvertieren in Smart-Objekt“, „Kante verbessern“, die Filter „Gaußscher Weichzeichner“, „Unscharf Maskieren“ und „Hochpass“.
Auf der rechten Seite öffnet sich ein Dialogfenster, mit dem ich die englischen Bezeichnungen ins Deutsche übersetzen kann.

Mit SHIFT markiere ich die Symbole und Buttons in einer Reihe, um sie geordnet zu platzieren. In der Menüleiste gibt es die Symbole zum Ausrichten. Ich richte die Symbole im Abstand zueinander und auch in der Höhe gleichmäßig aus.

Mit STRG+S kann ich die Panelerstellung speichern. Um das Panel in Photoshop zu aktivieren, muss ich dieses in den Plugin-Ordner von Photoshop exportieren. Ich wähle STRG+E und exportiere mein Panel in das Programmverzeichnis von Photoshop unter Plugins/Panels.
Nach dem Start von Photoshop kann ich mein Panel im Menü Fenster => Erweiterungen aufrufen.

Damit lässt sich der Arbeitsablauf noch ein wenig beschleunigen.



