Voreinstellungen – Teil 1: Allgemein – empfohlene Änderungen

Die Voreinstellungen sind in der Regel sinnvoll angelegt. Aus Anwendersicht können dennoch einige Häkchen heraus- bzw. hineingenommen werden, um den eigenen Workflow zu verbessern.

In den allgemeinen Voreinstellungen bietet es sich an, drei Änderungen vorzunehmen.

Voreinstellungen - Teil 1: Allgemein – empfohlene Änderungen

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Die Voreinstellungen kann ich aufrufen mit Strg+K bzw. über das Menü Bearbeiten>Voreinstellungen.

Von welchen Standardeinstellungen sollte ich abweichen?

Voreinstellungen - Teil 1: Allgemein – empfohlene Änderungen

1. Zwischenablage exportieren

Diese Funktion ermöglicht es, kopierte Inhalte (Strg+C) auch nach dem Beenden von Photoshop zu verwenden. Wenn ich einen Inhalt kopiere, so wird dieser quasi doppelt gespeichert; zum einen wird der Inhalt für die weitere Verwendung in Photoshop kopiert und zum anderen für eine Anwendung außerhalb von Photoshop exportiert. Damit kann ich Inhalte auch in Word, OpenOffice und Co. verwenden.

Ist diese Funktion sinnvoll? Im Grunde nicht. Ich habe diese Funktion noch nie verwendet und daher auch deaktiviert. Vorteil des Deaktivierens: Es spart Arbeitsspeicher, der mir in meinem normalen Workflow zur Verfügung steht.

2. Umschalttaste für andere Werkzeuge

In der Werkzeugleiste gibt es zu jedem Werkzeug noch weitere Werkzeuge. Sie werden in Gruppen zusammengefasst. So hat das Rechteck-Werkzeug (U) in seiner Gruppe die Werkzeuge

  • Abgerundetes Rechteck
  • Ellipse
  • Polygon
  • Linienzeichner
  • Eigene Form

Alle haben das Tastenkürzel U. Wenn ich nun das Ellipse-Werkzeug anwähle, kann ich das mit Shift+U machen. Ist aber die Checkbox in den allgemeinen Voreinstellungen für Umschalttaste für anderes Werkzeug deaktiviert, so reicht das mehrmalige Drücken der U-Taste, damit ich das Ellipsen-Werkzeug aufrufe.

Somit spare ich mir eine zusätzliche Taste beim Anwählen von Werkzeugen einer Werkzeuggruppe.

3. Verlaufsprotokoll

Gerade bei aufwendigen Montagen und Arbeiten mit vielen Schritten, die nicht immer allein durch die Ebenenstruktur nachvollziehbar sind – etwa durch eine Vielzahl von Filteranwendungen -, sollte das Verlaufsprotokoll gesichert und in eine Textdatei gespeichert werden.

Jetzt muss ein Häkchen bei Verlaufsprotokoll gesetzt werden. Anschließend wähle Textdatei an. Metadaten empfiehlt sich nicht ganz, weil dann auch andere allein über die Datei die Arbeitsschritte nachvollziehen können. Und der konkrete Workflow ist nicht immer für alle bestimmt.

Im sich öffnenden Dateibrowser kann ich angeben, wo das Verlaufsprotokoll gespeichert werden soll.

Dieser Tipp ist vor allem für Tutorialschreiber sehr nützlich. In der Textdatei finden sich alle Schritte wieder, die während der Arbeit gemacht wurden. Wenn einige wieder verworfen wurden, können diese einfach aus dem Protokoll gestrichen werden. Anschließend muss das Protokoll nur noch ordentlich verschriftlicht und die passenden Bilder platziert werden.

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