Voreinstellungen – Teil 3: Dateihandhabung und Leistung – empfohlene Änderungen

Die Voreinstellungen sind in der Regel sinnvoll angelegt. Aus Anwendersicht können dennoch einige Häkchen heraus- bzw. hineingenommen werden, um den eigenen Workflow zu verbessern.

In den allgemeinen Voreinstellungen unter Dateihandhabung und Leistung bietet es sich an, folgende Änderungen vorzunehmen.

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Die Voreinstellungen kann ich aufrufen mit Strg+K bzw. über das Menü Bearbeiten>Voreinstellungen.

Von welchen Standardeinstellungen sollte ich abweichen?

Dateihandhabung

Bei den Optionen zum Speichern von Dateien habe ich unter Bildvorschau “Nie” gewählt, weil die Standardbildbrowser bereits eine Vorschau anzeigen. Daher braucht Photoshop nicht extra noch ein Thumbnail zu speichern.

Was jedes Mal beim Speichern der Arbeitsdatei genervt hat, war die Abfrage, ob die Kompatibilität maximiert werden soll. Diese Abfrage kann ich mir getrost sparen und deaktiviere sie. Somit muss ich einmal weniger klicken beim Speichern von PSD-Dateien. Wünschenswert wäre eine ähnliche Voreinstellung beim Speichern von GIF-Dateien.

Version Cue ist eine Anwendung für Teamarbeiten. Wer Version Cue noch nie genutzt hat, kann die Einstellung auch deaktivieren.

Die Camera-Raw-Standard-Voreinstellungen kann ich so lassen. Kurzer Hinweis: In Bridge kann ich entscheiden, ob eine JPG- oder TIFF-Datei in Photoshop oder in Camera Raw geöffnet werden soll. Das ist sehr bequem und somit brauche ich nicht extra die Voreinstellungen dazu anzupassen.

Noch ein paar Worte zum Reiter Leistung:

Dort teilen sich die Anwender in zwei Lager: Während bei der Speichernutzung die Einstellung 70 % allgemein anerkannt ist, gibt es bei den Protokollobjekten verschiedene Ansichten.

Die einen tendieren dazu, die Standardeinstellung zu lassen. Hintergrund: Jeder zur Verfügung gestellte Protokollschritt macht es erforderlich, die Dateigröße in diesem Bearbeitungszustand anzulegen. Somit werden bei großen Dateien weite Teile des Systems nur für Protokollzwecke bereitgehalten.

Die anderen sagen: Ich habe genug Arbeitsspeicher und kann auch 50 Protokollschritte und mehr vertragen. Es kommt immer darauf an, wie groß die Arbeitsdateien wirklich sind, um das System nicht unnötig zu lähmen. Alternativ lassen sich Snapshots von aktuellen Bearbeitungszuständen im Protokollfenster machen. Diese werden allerdings nicht gespeichert und sind bei einem Programmabsturz oder einem erneuten Öffnen der Datei – wie auch die Protokollschritte – nicht mehr verfügbar.

Somit lohnt es sich, hin und wieder auch die PSD-Datei in ihren Bearbeitungszuständen zu speichern.

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