Zerteiltes Foto erstellen – 3 clevere Varianten

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Massimiliano Serra – Fotolia_11805660_M

Schritt 1:

Zunächst öffne ich ein Foto meiner Wahl und gehe dann auf das Formen-Werkzeug und aktiviere die Gitter-Form (sollte die nicht vorhanden sein, einfach auf den kleinen Pfeil rechts im Formen-Bedienfeld drücken und auf Alle klicken).

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Schritt 2:

Ich ziehe jetzt meine Form um das gesamte Bild auf (das mache ich deswegen, damit alle Fototeile gleich groß werden und nicht eines größer ist als das andere). Danach blende ich mir das Lineal ein, damit ich meine Hilfslinien wie folgt aufziehen kann:

Schritt 3:

Jetzt aktiviere ich die Hintergrundebene und wähle mit dem Auswahlrechteck-Werkzeug erst den linken oberen Bereich aus, kopiere ZEILENUMBRUCHdiesen mit Strg+C und füge ihn dann mit Strg+V wiederum als neue Ebene ein. Diesen Schritt muss ich jetzt für jeden Teil erledigen.

Schritt 4:

Als Nächstes drehe ich jede Ebene ein wenig und vergrößere die Arbeitsfläche zum Schluss. Tipp: Das geht am einfachsten über das Freistellungs-Werkzeug, indem ich es komplett aufziehe und danach über die Arbeitsfläche hinaus weiter ziehe.

Schritt 5:

Jetzt füge ich noch eine weitere Ebene ganz unten ein und färbe diese mit einem radialen Verlauf.

Schritt 6:

Nun füge ich bei einer Ebene einen Schlagschatten+weiße Kontur ein. Diese müsste ich eigentlich mit der Alt-Taste auf jede Ebene kopieren. Das geht aber einfacher, indem ich mir das Stile-Bedienfeld aufrufe, dann die Ebene anklicke, die einen Effekt hat, und danach auf das Neu-Symbol im Stile-Bedienfeld klicke. Ich speichere mir meinen Stil als “Fotorahmen” ab.

Schritt 7:

Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten, meinen Stil schnell einzusetzen. Entweder ich markiere alle betreffenden Ebenen mit der Shift-Taste und klicke einmal auf meinen Stil oder aber ich ziehe alle Ebenen, die davon betroffen sein sollen, in eine Gruppe und ziehe dann meinen Effekt einfach nur auf das Gruppen-Icon (Ordner-Symbol).

Schritt 8:

Natürlich kann ich jetzt noch jede Ebene ein wenig verschieben. Das Ergebnis sieht dann wie folgt aus:

Schritt 9:

Variante 2 und 3 erkläre ich im Video-Training ganz genau. Hier nur sehr kurz: Dieses Ergebnis habe ich erzielt, indem ich mir das Raster eingeblendet und in den Voreinstellungen die passende Größe definiert habe. So musste ich keine Hilfslinien ziehen, sondern konnte meine Fototeile direkt aus den Rasterkästchen entnehmen.

Schritt 10:

Bei Variante 3 habe ich mir das Slice-Werkzeug zu Hilfe genommen. Als ich damit alle Bereiche markiert hatte, ging ich auf Datei>Für Web und Geräte speichern und schon wurden alle Teile automatisch zerschnitten. Diese konnte ich wiederum mit Datei>Scripten>Dateien in Stapel laden in ein Photoshop-ZEILENUMBRUCHDokument laden und dann schnell so verschieben, wie ich es wollte. Mehr dazu aber im Video-Training.

Das Video zum “Zerteiltes Foto erstellen – 3 clevere Varianten” findest Du hier.

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