Photoshop-Composing: Die Waldfee – Teil 02

In diesem Video-Training zeige ich, Benny Hozjan, dir Schritt für Schritt, wie ich das Bild “Die Waldfee” erstellt habe.

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Freistellen des Hirsches

Ja, ich bin mit dem Freistellen des Hirsches schon auch fast am Ziel angekommen und mache hier noch die letzten Schritte dafür und du siehst, sobald ich hier an meinem Startpunkt angekommen bin, bekomme ich da so einen kleinen Kreis (1), das heißt für mich, dass ich da den Startpunkt, also da, wo ich angefangen habe, erreicht habe, und bei einem Klick darauf verschwinden (2) dann auch die ganzen kleinen Viereckchen (3), also meine Ankerpunkte, und mit einem rechten Mausklick kann ich über das Kontextmenü eine Auswahl erstellen (4).

Und hier verwende ich in der Regel einen Radius von 0,3-0,5 Pixel (5). Das ist zwar eine relativ harte Kante, aber die kann ich später dann in der Maske auch noch einmal weicher stellen, wenn ich das Empfinden habe, dass sie zu hart ist.

Ich bestätige das einfach hier mit OK (6).

Dann klick ich auf mein Maskensymbol (1) und schon habe ich meinen Hirsch freigestellt und wie eben erwähnt: Du siehst hier die kleinen schwarzen Ränder (2), wo wir dann noch einmal nachbessern/nachkorrigieren sollten, um unser realistisches Fell zu bekommen.

Nun, wie mache ich das am besten? Hier nehme ich mir einfach den Pinsel (1) und gucke mal (2), welcher Pinsel sich eignen würde. Ich nehme in der Regel meistens einen dieser Sterne hier (3), und zwar von links nach rechts. Also das heißt: Hier (4) ist der Stern relativ mit weichen „Fühlern“, sag ich jetzt mal, und je mehr man hier nach rechts geht, desto härtere Kanten hat dieser Stern. Ich nehme hier einfach die „42“, das wär so die goldene Mitte, und die Größe belasse ich mal so – die ändere ich gleich noch  – und hier in den Pinseleinstellungen (5) kann ich dann immer noch variieren, was ich denn so brauche.

Maßgebend ist genau dieses Stück hier (1), denn hier kann ich meine Pinselspitze drehen (rote Markierungen), damit das Fell nicht immer an allen Stellen so gleichmäßig aussieht.

Ich kann hier auch die Rundheit (grüne Markierungen) des Pinsels einstellen (hier ist es normal und je feiner ich werde, desto feiner wird mein Pinsel auch (2-3)). Wenn ich dann hier noch in verschiedene Richtungen drehe (4-5), dann habe ich eigentlich eine perfekte Fellsimulation. Und daher schlage ich vor, ich lasse das mal so (6), schließe hier das Bedienfeld, damit man auch was sehen kann, und zoome mal ziemlich gut ran.

anste Jetzt erkennst du hier beispielsweise gerade in diesem Fellbereich, dass die Haar-Richtung in dieser Richtung (1) verläuft und von daher werde ich auch mit einer schwarzen Farbe (2) mit dem Pinsel (3) auf meiner Maske (4) hier wieder das Fell so einfach reinmalen. Und du siehst, ich bekomme hier eine sehr realistische Fellzeichnung (5). Ich kann den Pinsel auch vergrößern (6), das ist sogar auch richtig, und immer wieder mal verkleinern (7). Ich kann hier auch in meine Pinseleinstellungen gehen und ihn vielleicht noch einmal feiner machen, die Fellrichtung noch mal anpassen, und so male ich hier einfach rein.

Du siehst, das Ergebnis kann sich dann doch nachher sehr, sehr schön sehen lassen. Ich kann hier auch den Pinsel ein klein wenig größer (wie unter 6) machen, dann bekomme ich solche Sachen. Wichtig dabei ist wirklich: Es soll nicht immer alles gleich aussehen. Wenn ich das nicht ändern würde, dann hätte ich den Eindruck, dass alles irgendwie gleich aussieht, und das wollen wir ja nicht.

Ich kann auch die Rundheit verändern (8) und kann an einigen Stellen einfach mal so ins Bild reintupfen, reinmalen, wie auch immer, und auch den Pinsel mal wieder etwas kleiner machen – Hauptsache, es sieht nicht alles gleich aus.

So, dann ändere ich mal wieder die Richtung (9) – ich nehme einen feineren Pinsel, drehe hier so rum (10), und guck mal, was wir da so machen können, ja, würde auch gehen – ich kann ihn hier noch ein klein wenig vergrößern und du siehst, so können wir uns dann in der Maske wirklich langsam rantasten.

Wenn ich jetzt hier aus dem Bild rauszoome, dann siehst du hier schon, dass ein Fell-Effekt erreicht wird. Ich würde vorschlagen, ich mache hier einfach mal weiter, es ist wirklich keine große Sache, wie du gesehen hast. Einfach ein klein wenig mit dem Pinsel herumspielen.

Ja, ich habe meinen Hirsch soweit ausgemalt, und du siehst, dass da überall ganz, ganz viele Härchen zu sehen sind, und jetzt geht es eigentlich nur noch darum, den Hirsch passend zu platzieren.

Den Hirsch in die Szene einbauen und optimieren

Ich klicke wie gewohnt mit meiner rechten Maustaste in die Ebene im Bedienfeld „Ebenen“, wähle den Eintrag In Smartobjekt konvertieren aus und wandele sie so in ein Smartobjekt um und kann dann so mit dem Auswahlwerkzeug den Hirsch anfassen und in meine Hintergrundebene zu der Waldfee platzieren (1).

So, der ist jetzt relativ groß, ich werde ihn natürlich auch wieder mit der Alt- und Shift-Taste verkleinern, damit er ungefähr passend ist – ich denke mal, von der Größe her dürfte er so passen (2). Ich bestätige die Transformation erst einmal (3).

Ich platziere ihn, schiebe meine Ebene unter meine Waldfee (1), weil er sich ja hinter ihr befinden soll.

Ich sehe jetzt auch gleich, dass er doch ziemlich groß ist, mache ihn noch ein klein wenig kleiner, drehe ihn vielleicht auch noch ein wenig (2), dann dürfte auch der hintere Teil (3), der unter der Waldfee hervorschaut, verschwunden sein, und ich glaube, so kann ich ihn belassen. Vielleicht doch noch ein klein wenig weiter nach unten, dafür benutze ich die Pfeiltasten auf der Tastatur und bestätige das mal so. Mal gucken, wie das aus der Ferne wirkt – ja, sieht nicht schlecht aus.

Vielleicht noch ein klitzekleines bisschen kleiner, dann sollte das so auch passen. Ja, das lassen wir so. Und auch hier werde ich seine Ebene in „Hirsch“ umbenennen und ziehe mir auch diese Ebene in eine Gruppe rein (4), weil ich diesen dann ja auch mit Einstellungsebenen versehen werde.

Auch hier dasselbe Spiel: Ich benenne die Gruppe „Hirsch“ (5) und werde hier mein Einstellungsebenen verwenden.

So, hier sehe ich auch, dass mein Hirsch etwas zu hell ist, zu kontrastarm, und jetzt geht es darum, das Ganze zu verbessern. Auch hier wieder dasselbe Spiel: Einstellungsebenen. Ich fange mal mit Belichtung (zu finden unter Ebene>Neue Einstellungsebene>Belichtung) an. Damit kann man schon viel, viel erreichen. Ich werde hier die Belichtung runterdrehen, ein klein wenig nur, und ich sehe schon: Mein Hirsch ist ein klein wenig dunkler geworden.

Ich gehe hier noch einmal in meine Einstellungsebenen rein, guck mal weiter, was ich da anstellen kann, und sehe Helligkeit/Kontrast (unter Ebene>verEinstellungsebene>Helligkeit/Kontrast). Ich bestätige auch hier wieder. Ja, bei der Helligkeit kann ich ein klein wenig runterreduzieren (1). Ich erhöhe mal den Kontrast, um die dunklen Stellen hervorzuheben (2), und ich sehe schon, es sieht gar nicht mal so schlecht aus (3). Ich belasse es mal vorläufig so und gucke weiter, was wir da noch haben.

Tonwertkorrektur (Ebene>Einstellungsebene>Tonwertkorrektur) – ist immer eine feine Sache. Schwarz und Weiß lasse ich erst mal – oder doch beim Weiß ein wenig aufhellen (4). Hier das Schwarz vielleicht ein klein wenig abdunkeln (5). Die Mitteltöne (6) sind vielleicht etwas zu dunkel …

Bleiben wir bei den Mitteltönen (6): Ich dunkle den hier ein klein wenig ab und ich denke, das kommt gut hin (7).

Dann geht es weiter mit den Einstellungsebenen (1) und der Farbbalance (unter Ebene>Einstellungsebene>Farbbalance). Ich möchte meinen Hirsch ein klein wenig rötlicher gestalten, wie die Waldfee auch, und schiebe einfach mal die Regler hier hin – mal gucken, was es uns da so bringt?

Ich will ihn ja braun haben, und das kommt der Sache schon näher. Vielleicht hier noch ein klein wenig mehr zum Magenta hin und etwas mehr zum Rot. Ja, ich denke, das ist ok so (2).

Weiter in den Einstellungsebenen rein und gucken, was mir die Dynamik (Ebene>Einstellungsebene>Dynamik) bringt. Wenn es nichts wird, kann ich sie ja, wie gesagt, löschen. Ich drehe mal die Sättigung hoch (1), da sieht die Sache schon besser aus. Nun zur Dynamik, was bringt mir die Dynamik? Etwas zu viel Farbe(2)! Nein, wir lassen die Sättigung auf „Null“ und schrauben die Dynamik hoch (3). Dann sieht das Ganze schon mal gar nicht schlecht aus.

Wir gehen weiter in die Ebenen rein, mal gucken, was uns da noch so erwartet: Farbton/Sättigung (Ebene>Einstellungsebene>Farbton/Sättigung)! Na ja, nehmen wir das mal und schieben mal die Sättigung rauf (1) – die Helligkeit ein ganz klein wenig runter (2) und bei Farbton wird es mir zu rot, wenn ich nach links schiebe, also gehe ich nach rechts. Ja, ich denke, so bin ich zufrieden; das passt auch (3).

Auch hier werde ich eine Dodge-and-Burn-Ebene anlegen (Ebene>Neu>Ebene) (1) – Modus: Weiches Licht (2) – und ich bestätige hier den Haken bei Füllen mit 50% Grau (3) – die Ebene „Hirsch“ muss aktiviert sein (4).

Auch hier dasselbe Spiel wie mit der Waldfee auch: Ich wähle das Dodge-&-Burn-Werkzeug (1), belasse die Belichtung bei 18% (2) und werde hier ein klein wenig ranzoomen, damit ich auch sehe, wo ich hier gerade bin. Und da ist der Hirsch.

Den werde ich von hier aus gesehen auf der linken Seite abdunkeln (3), rechts am Rücken (4) ein klein wenig abdunkeln, auch auf dem Kopf ein klein wenig aufhellen (5) und gerade hier im unteren Bereich werde ich ihn ein klein wenig abdunkeln (6).

Dann fangen wir mal an: Ich drücke wieder die Alt-Taste für das Abdunkeln, mache den Pinsel etwas kleiner und male hier ein paar Mal durch (7), bis da der Kontrast doch etwas dunkler ist. Diese Seite wird auch noch ein klein wenig dunkler und das ganze Geweih an dieser Stelle (8) wird dunkler.

Hier, wenn ich das denn gut sehe, kann ich noch ein klein wenig ranzoomen, diese (rechte) Seite des Hirschgeweihs wird ja nicht vom Licht erfasst, also werde ich hier diese Stelle (1) abdunkeln. An der Unterkante (links am Geweih) auf alle Fälle auch noch mal abdunkeln (2) und dann sieht das Ganze schon mal gar nicht so schlecht aus.

So, hier (3) vielleicht noch ein klein wenig mehr abdunkeln – diese Seite hier (linke Geweihhälfte / rechter Rand) wird aufgehellt (4) – (Alt-Taste loslassen), ebenso diese Seite, und die Oberseite bekommt ein wenig mehr Licht (5) und die rechte Geweihhälfte / die linken (Ober-)Seiten dunkle ich noch ein klein wenig nach (6), die rechten Seiten werden ein klein wenig aufgehellt (7), hier wird auch aufgehellt (8) und dann wären wir eigentlich schon beim Kopf.

Ich helle hier noch das Auge auf (1), gerade in diesem Bereich (2), hier diese Seite wird auch aufgehellt (3), hier noch ein klein wenig abgedunkelt (4), auch hier noch abgedunkelt (4) und dann kann ich hier genau diese hellen Stellen auch ein klein wenig aufhellen (5) , hier im Gegenzug noch ein klein wenig abdunkeln (6), wie wir das eigentlich vorher mit dem Kleid bei der Waldfee gemacht haben, und diese Stellen hier unten werden auch einiges dunkler sein (7).

So, hier (8) wird ja nachher zusätzlich der Schatten der Waldfee draufgepackt und diese Stelle am Rücken (9) kann ich sogar ein wenig aufhellen – auch hier am Bereich des Halses bzw. der Schulter (10), und hier (11) dunkle ich noch mal ein klein wenig nach.

So, das sieht schon mal gar nicht schlecht aus.

Ich zoome ein klein wenig aus dem Bild raus und vergleiche mal „Vorher/Nachher“, indem ich die Ebene aus- bzw. wieder einblende. Ich würde mal sagen, das passt und damit können wir eigentlich gleich auch weitermachen. Ich helle noch einen Bereich am Geweih ein klein wenig auf, dann sieht das gar nicht mal so übel aus.

Einen Schatten vom Hirsch erstellen

So. Ich schließe hier mal die Gruppe „Hirsch“, schieb das Bild wieder zurück, dass ich es ganz sehen kann und du siehst, es ist sehr, sehr gut geworden. Was uns jetzt hier noch auffällt, sind natürlich die immer noch fehlenden Schatten.

Die male ich mir einfach rein; ich schnappe mir hier die Ebene „Hirsch“ in der Gruppe „Hirsch“ und lege mir eine neue Ebene unterhalb an (1) und kann dann auch unterhalb des Hirsches mit meinem Schatten fortfahren.

Ich werde mir hier einen Pinsel nehmen, der sehr weich ist (2) und werde die Deckkraft auf 20% stellen (3). Ich werde mir hier einen größeren Pinsel nehmen (4) und werde dann meinen Schatten anmalen. Wie gesagt, das Licht kommt von dieser Seite her (5).

Also male ich genau an diesen Stellen hier (1) ein paar Mal ins Bild rein und so bekomme ich dann einen Schatten. Wenn ich hier etwas größer male, ist es nicht weiter schlimm, das ist ok so, weil ich mit einem (weichen) Radiergummi (2) dann einfach meine Schatten wieder einigermaßen zurechtmalen kann.

So, das will ich mal so belassen, und du siehst, es ist relativ dunkel, es ist relativ schwarz. Ich reduziere einfach die Deckkraft z.B. auf 74% (1) und kann natürlich meine Ebene mit Cmd+J bzw. Strg+J auch gleich noch mal duplizieren (2) und genau um das geht es jetzt. Weil ja immer ein kleiner Kontaktschatten entsteht, werde ich hier in dieser Ebene am Schattenrand entlang mit dem Radiergummi nachmalen, um einen solchen Kontaktschatten zu erzeugen (3).

Wenn ich jetzt die obere Schattenebene ausblende (1), dann siehst du, dass doch deutlich was zu sehen ist.

Auch hier kann ich die Deckkraft ein klein wenig herunternehmen (2), dann habe ich so ohne allzu großen Aufwand einen Schatten erstellt.

Dasselbe werde ich hier auch bei der Waldfee machen. Ich schließe mal die Gruppe „Hirsch“ und öffne die “Waldfee”.

Zwischendurch für Ordnung sorgen

Vorher benenne ich die Ebene mit dem Kontaktschatten gleich mal in „Kontaktschatten“ um, ebenso benenne ich die Ebene mit dem normalen Schatten in „Schatten“ um.

Da die Ebenen bisher noch unterhalb der Gruppe „Hirsch“ sind, markiere ich sie und schiebe sie einfach in die Gruppe „Hirsch“ hinein.

Einen Schatten für die Fee erstellen

Dann kann ich sie mal schließen und erstelle mir gleich eine neue Ebene (1), pack die in meine Gruppe „Waldfee“ unterhalb des Smartobjektes „Waldfee“ rein und kann so dann auch genau gleich fortfahren, wie ich das beim „Hirsch“ gemacht habe. Ich klick hier einfach ein paar Mal mit meinem schwarzen Pinsel (mit einer Deckkraft von 20%) in mein Bild rein, wo ich den Schatten sehe, gerade hier (2) in diesem Bereich, gerade hier vom Efeu (3) ein klein wenig, und male mir hier so den Schatten rein. Hier (2) kann ich etwas großzügiger malen und reduziere die Deckkraft ein wenig auf 71% (4). Ich radiere hier alles weg (5), was mir doch zu viel ist, und dann passt das wie „aufs Auge“.

Auch diese Ebene dupliziere ich mir noch mal mit Cmd+J bzw. Strg+J (1) und werde diesen Teil hier (2) wegmachen, vergrößere den Pinsel ein klein wenig, damit ich wirklich nur am Rand des Kleides entlang (3) irgendwie etwas zu sehen bekomme. Da reduziere ich auch meine Deckkraft und du siehst, ich habe hier wirklich einen guten Schatten, den man so behalten kann.

Rein theoretisch ist auch hier auf dem Hirsch noch ein Schatten zu sehen, den werde ich auch noch reinmalen. Ich nehme hier wirklich einen kleinen Pinsel (1) und male hier einfach einen Schatten rein. So, der Hirsch bekommt nun auch etwas von der Waldfee ab und so (2) sieht das dann doch schon realistischer aus.

Ich blende mal ein und aus – ja, kann sich sehen lassen. Vielleicht hier oben noch ein wenig (3) wegradieren, wo zu viel Schatten hingekommen ist – das ist überhaupt kein Problem. Ich mache einfach den Radiergummi kleiner und fahre ein paar Mal darüber und so passt das dann auch (4).

Das „Über-der-Szene-schweben“ korrigieren

Ich schließe erst einmal die Gruppen. Nun wirken ja meine zwei hier doch ein klein wenig reingesetzt. Du siehst, ich habe hier kein Gras, da ist alles sehr oberflächlich und im Moment „schwebt“ das alles noch (1). Das lässt sich schnell ändern, und zwar mit einer kleinen Ebenenmaske (2). Hier werde ich einfach die Pinselspitze „Grashalm“ aus dem Standard-Repertoire auswählen (3).

Ich gehe hier in die Pinseleinstellungen rein und sehe schon, hier habe ich verschiedene Sachen.

Zum einen werde ich mal den Transfer (1), falls er angehakt ist, ausschalten, genauso die Farbeinstellungen (1), weil der Verlauf des normalen „Graspinsels“ schwarz-weiß ist; wie man ja weiß, wenn ich das auf die Maske anwende – Schwarz-Weiß funktioniert nicht gut, von daher werde ich hier diese zwei – Farbeinstellungen und Transfer – ausschalten und bekomme somit einen schwarzen Pinsel.

Ich drehe jetzt nur noch meinen Grashalm in die Richtung, wie ich ihn benötige (2), guck noch mal wegen der Größe nach, ja, vielleicht ein klein wenig kleiner (3) und so kann ich dann loslegen.

Doch ich müsste ja nicht die Ebenenmaske auf die Gruppe anwenden, sondern hier auf meinen Hirsch. Also lösche ich mal die vorher auf die Gruppe „Hirsch“ angewandte Ebenenmaske (1) und wende sie stattdessen auf mein Smartobjekt „Hirsch“ an, indem ich die aktivierte Ebene auf das Icon Ebenenmaske hinzufügen (3) ziehe.

Und jetzt kann ich hier einfach mit dem Pinsel reinmalen, natürlich mit einer Deckkraft (1) von 100%, und erreiche so eine Simulation von Grashalmen. Ich tupfe hier einfach noch ein paar Mal rein, damit auch wirklich der Hirsch im Gras verschwindet.

Ich kann auch die Grashalme hier ein klein wenig größer gestalten (z.B. 62 Px), damit nicht alles gleich aussieht, und gehe hier am Rand der Vorderbeine entlang, bis diese Linie hier verschwunden ist.

Wenn ich jetzt rauszoome aus dem Bild (2), dann sieht der Hirsch doch schon im Gras platziert aus. Ich werde hier noch einmal an dieser Ecke ein klein wenig nachsetzen, dann passt das eigentlich prima.

Genau dasselbe Spiel mache ich jetzt auch bei meiner Waldfee. Dafür öffne ich die Gruppe. Ich erstelle mir eine Maske auf dem Smartobjekt (1) und dabei geht es jetzt darum, zu gucken, wo ich denn hin muss. Also zum einen sicher mal hier am Fuß (ich zoome ein klein wenig rein …) (2) und mache genau dasselbe wie beim Hirsch auch.

Ich male einfach mit einer etwas größeren Pinselspitze in mein Bild rein und so bekomme ich dann auch meinen Grashalm und der Fuß erweckt gleich den Eindruck, als ob er im Gras drin ist (3).

Diesen Teil hier im Bereich des Kleides (1) kann ich auch gleich weg-/mitnehmen; hier die Unterkante des Kleides auch gleich (2) – dann habe ich wirklich schon den Eindruck, dass hier alles im Gras sitzt. Hier am Fuß vielleicht ein klein wenig mehr (3) – so, das passt! Hier an der Kleiderkante noch ein wenig nachbessern (4) und du siehst, so verschwindet mein Kleid auch ins Gras rein, als würde der Eindruck entstehen, da ist wirklich ein Rasen, welcher sich wirklich ins Bild integriert.

Beim Efeu (1) muss ich noch mal gucken – genau, hier war’s auch noch! Hier kann ich wirklich großzügig reinmalen, das macht überhaupt nichts (2). Und wenn ich jetzt ein klein wenig rauszoome, bekomme ich wirklich den Eindruck, meine Waldfee sitzt im Gras (3).

Wenn mir die Schatten zu dunkel sind, kann ich jederzeit bei meinen „Schattenebenen“ die Deckkraft abändern, bei der Waldfee genauso wie beim Hirsch. Und so taste ich mich einfach langsam an die ganze Szene ran.

Ich denke, so dürfte das passen. Ich belasse das einfach mal so und jetzt müssen wir unserer Waldfee eigentlich nur noch eine Sitzgelegenheit verpassen.

Eine Sitzgelegenheit für die Waldfee

Eine Sitzgelegenheit für die Waldfee finden wir hier in diesem Bild (Baumstrunk.jpg). Da werde ich gar nicht groß was verändern. Ich wandele das einfach gleich mal in ein Smartobjekt um (rechte Maustaste auf die Hintergrundebene und im Kontextmenü den Eintrag In Smartobjekt umwandeln auswählen).

Dann packe ich mir dieses Bild und schiebe es auch zu meiner Waldfee hin (mit dem Verschieben-Werkzeug und der linken Maustaste anfassen und auf den Reiter des Bildes „Background.jpg“ schieben. Sobald es nach vorne kommt, loslassen).

Ich werde hier noch ein klein wenig aus dem Bild herauszoomen und werde meinen Baumstrunk dementsprechend verkleinern. Ich denke, so dürfte das hinkommen.

Ich werde die Transformation bestätigen, zoome wieder in mein Bild rein und werde mir hier auch gleich eine Ebenenmaske (1) erstellen.

Mit meinem Lieblingspinselwerkzeug bzw. mit meinem Lieblingspinsel (2), der Nr. 11, werde ich diese Sachen hier, die ich nicht brauche, einfach mit schwarzer Farbe (3) ausblenden. Gerade das hier, auch dieses Stück (4) – einfach mal grob hier rüberfahren und so kommen wir dann unserer Sitzgelegenheit schon näher.

Ich werde noch ein wenig ranzoomen, damit ich auch sehe, wo ich bin. Auch diese Tannenzapfen (5) können getrost weg, das brauche ich alles nicht.

Und jetzt geht es darum, zu gucken, wo ich denn mit meinem Pinsel durchfahren muss, damit sich das alles gut ins Bild integriert.

Ich zoome ein klein wenig raus und sehe, hier gibt es jede Menge Stellen. Ich tupfe einfach mit meinem Pinsel (1) – vielleicht drehe ich ihn noch mal (2), um zu gucken, was mir das bringt. Vielleicht habe ich so eine bessere Art und Weise. Ja, das passt schon prima. Diese Blätter (3) kann ich wegnehmen, das ist überhaupt kein Ding, das sieht man auch nicht – wobei mir diese Stelle hier zu weich ist. Ich drehe den Pinsel mal auf die andere Seite rum (4), mal gucken, wie das wird. Ja, das sieht schon besser aus, und du siehst, ich tupfe hier wirklich einfach ein klein wenig ins Bild rein, um möglichst den Effekt zu bekommen, dass da auch noch ein wenig Moos übrig bleibt.

Hier, diese Stelle werde ich einfach so wegtupfen (5), und habe schon meine Sitzgelegenheit fertig.

Bei dieser Sitzgelegenheit sehen wir natürlich gleich, dass da mit den Lichtverhältnissen einiges nicht stimmen kann. Ich zoome hier auch ein klein wenig aus dem Bild raus. Vielleicht muss ich die Sitzgelegenheit noch verschieben, damit meine Waldfee also auch wirklich im Bild sitzt. Ich denke, das kommt so gut hin.

Hier ist der Oberschenkel (1)… ja, sie sitzt da genauso – ich denke, das dürfte hinkommen, und gucke noch mal hier nach, ob ich da noch Reste übrig habe. Hier vielleicht noch ein klein wenig nachbessern – und so passt das.

Ich gucke mal, ob ich hier vielleicht auch einen anderen Pinsel finde (1), der vielleicht mehr dieser Kante entspricht. Ja das passt hier genau – diese weiche Kante verschwindet. Und hier (2) sieht es dann auch, so „gerade“ aus. Ja, das war eine gute Wahl mit diesem Pinsel. Ich denke hier unten noch …

Und dabei kann ich ja auch gleich noch meinen Graspinsel verwenden, ich wollte ihn aber noch etwas drehen (1). Also so rum und ich werde hier auch gleich den Eindruck erwecken, dass mein Baumstrunk einfach so im Gras „sitzt“. Ich werde hier einfach drüber malen – genauso – und bekomme schon den Eindruck, da wächst schon Gras drauf los. Und das passt.

Jetzt muss ich Folgendes machen: auch wieder die Einstellungsebenen (Ebene>Neue Einstellungsebene) und pack mir einfach die Tonwertkorrektur, um das Ganze hier auch dunkler zu gestalten. Ich verschiebe mal den Regler für die Mittelton-Tonwertspreizung. Vielleicht wird es so aber zu extrem dunkel?

Ich lösche die mal und guck mal mit der Belichtung, ob ich da vielleicht besser weiterkomme (Ebene>Einstellungsebene>Belichtung als Schnittmaske aus vorheriger Ebene).

Ich bestätige hier und verändere mal die Belichtung. Ja, das sieht schon besser aus, genau das ist es. Hier werde ich noch ein klein wenig mehr aufhellen (auf -0,48) …

… und dann bleibt eigentlich auch nur noch der Schritt mit der Farbton/Sättigung (über Ebene>Neue Einstellungsebene>Farbton/Sättigung – wieder als Schnittmaske aus vorheriger Ebene).

Mal gucken, ob ich hier noch die Farbe an das Ganze anpassen kann, damit das auch etwas grünstichiger wird. Ich drehe hier vielleicht so an den Reglern (die Sättigung erhöhe ich, den Farbton verschiebe ich in Richtung Grün und setze die Helligkeit ein wenig runter) – ja, ich denke, so könnte es gut passen. Ich belasse das auch so, das war’s eigentlich auch schon. Ich benenne die Ebene auch gleich um in “Baumstrunk” und packe das alles in eine Gruppe rein. Ich kann die drei Ebenen auswählen: Bei gedrückter Shift-Taste auf das Ordner-Symbol klicken und mir erstellt sich meine Gruppe aus diesen Ebenen. Die Gruppe nenne ich auch gleich “Baumstrunk” (1).

Ich habe gesehen, dass ich vielleicht ein klein wenig zu viel wegradiert habe. Deswegen gehe ich noch mal zurück zu meiner Maske und guck mir das Ganze noch mal an. Ich wähle wieder meinen Lieblingspinsel, vergrößere ihn noch mal, ändere die Farbe von Schwarz auf Weiß und hole mir einfach meine Bildanteile wieder zurück, welche ich so verloren hatte.

Ich denke, so sieht das realistisch aus, auch das Licht kommt von hier (1). Das Einzige, was ich vielleicht noch nachbessern könnte, ist hier (2) ein kleiner Kontaktschatten bei der Waldfee, damit auch das Gefühl erweckt wird, meine Waldfee sitzt wirklich auf dem Baumstrunk.

Ich gehe zu meiner Ebene mit dem Kontaktschatten in der Gruppe „Waldfee“, reduziere wieder die Deckkraft (auf 22%) (3), male einfach ein klein wenig mit dem schwarzen Pinsel (4) rein. Wenn es zu viel ist, schnappe ich mir einfach den Radiergummi (5) und male meinen Schatten hier genauso weg, und du siehst, meine Waldfee hat auch hier Schatten bekommen und sitzt wirklich auf diesem Baumstumpf.

Das Vögelchen

Was jetzt noch fehlt, ist das Vögelchen. Das haben wir komplett außer Acht gelassen. Ich werde das Vögelchen hier gleich noch freistellen und eigentlich genauso arbeiten wie beim Hirsch.

Ich schnappe mir einfach das Pfadwerkzeug (1), zoome etwas ran, und so werde ich mich durch mein Vögelchen durchtasten.

Das ist keine große Sache. Einfach hier an der Innenkante entlangfahren und gut ist.

Im Schnelldurchlauf wird gezeigt, wie die Ankerpunkte gesetzt werden. Nachdem der Pfad geschlossen wurde (1 im vorherigen Bild), wird über das Kontextmenü (rechte Maustaste) eine Auswahl (2 folgendes Bild) erstellt und der folgende Dialog bestätigt (3) und eine Auswahl erstellt.

Über das Icon im Ebenenbedienfeld (1) wird eine Schnittmaske aus der Auswahl erstellt und die Ebene über das Kontextmenü in ein Smartobjekt (2) umgewandelt.

Bildquellen: Graumeise, Blattkrone, Baumstamm, Baumstrunk, Rothirsch, Waldfee, Hintergrund

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