Photoshop-Composing: Die Waldfee – Teil 03

In diesem Video-Training zeige ich dir Schritt für Schritt, wie ich das Bild Die Waldfee erstellt habe. Die Dauer aller 3 Teile beträgt in etwa 1:15 Stunden.

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Die Blaumeise

Ja, ich habe hier meinen Vogel freigestellt und habe hier noch bei den Federn (1) mit dem Prinzip wie beim Hirsch (siehe Die Waldfee – Teil 2) auch noch ein klein wenig reingemalt und eigentlich kann man hier wie gewohnt auch mit der rechten Maustaste die maskierte Ebene in ein Smartobjekt konvertieren (2).

Ich schiebe mir meinen Vogel in den Hintergrund zu dem Rest rüber (1) und reduziere das Ganze mal, dass es von der Größe her hinkommt (2). Ich zoome ein klein wenig ran, dann sehe ich auch, wo ich bin, und zwar geht es dabei darum, das Vögelchen so zu positionieren, dass der Blickwinkel (3) stimmt.

Nun ist meine kleine Blaumeise ja sehr, sehr klein – deswegen muss ich die auch ein klein wenig verkleinern. Ich denke, das dürfte so hinkommen. Der Blickwinkel stimmt, der Vogel ist da, und hier muss ich ehrlich gesagt gar nichts groß machen, außer einer Sache: Wie du ja im Bild gesehen hast (ich schiebe das noch ein klein wenig näher (4), dann sieht man es auch besser vom Kontrast her) …

Ich benenne die Ebene auch gleich (1) mit „Vogel“ – und ja, genau, da war ja noch die Geschichte mit all dem Glitzer!

Der Glitzer-Schweif

Dafür erstelle ich eine neue Ebene (2), gehe hier in meinen Pinsel (3) rein und klick mir diesen Stern (4) hier.

Bei den Pinseleinstellungen habe ich ja die Möglichkeit mit der Streuung. Ich guck mal erst hier bei den Formeigenschaften (1), was ich da so habe – Mindestdurchmesser, damit die alle ein klein wenig gedreht werden, Winkel-Jitter… – Rundheits-Jitter probiere ich mal– nee, das setze ich ganz zurück, das brauche ich nicht – und jetzt geht es um die Streuung.

Die Streuung (1) ist hier sehr maßgebend: Du siehst, wenn ich hier ganz unten bei 0% bin (2), dann passiert gar nichts, und hier, indem ich den Regler nach rechts ziehe (3), kann ich dann meine Streuung festlegen. Als Nächstes hier auch die Anzahl (4). Es müssen ja nicht so viele sein (5), wirklich nur ein paar kleine Glitzerchen, deswegen werde ich das auch einstellen – wenn ich das auf „Null“ stelle, geht das gar nicht, also lasse ich das auf „1“ (6) .

Anzahl-Jitter (1) zu reduzieren, macht keinen Sinn (2), also kann ich sie auf fast „100“ setzen (3), dann ist das ok, und die Streuung muss schon groß sein((4): Regler wird auf 328% gezogen).

Und jetzt geht es darum, dass ich einfach mit einem weißen Pinsel (1) auf meiner neu erstellten Ebene (2) diesen Glitzer hier reinmalen kann.

Ich versuche mal hier verschiedene Größen und ich tupfe einfach ein paar Mal (3). Wenn ich sehe, es ist zu klein, vergrößere ich noch mal (4), und hier kann ich dann wirklich meine Glitzer mit unterschiedlichen Pinselgrößen hinmalen. Nicht übertreiben, aber einfach ein paar kleine, wenige Stellen damit bemalen (5).

Jetzt gibt es ein paar Stellen, die aus der Reihe tanzen, wie genau diese hier oben, die lösche ich gleich mal weg (6), dann sieht das eigentlich schon zauberhaft aus.

Wir wollen ja all dem Glitzer ein klein wenig „Schein“ geben, deswegen werde ich hier eine neue Ebene erstellen, die ich unter meine Ebene mit dem Glitzer schiebe (die ich gleich auch so benenne), und ich nenne auch diese in „Schein“ um (1).

Dann nehme ich mir einfach einen weichen Pinsel mit einer ganz weichen Kante, vergrößere ihn ein klein wenig und klick hier einfach ein paar Mal drauf los (2). Jetzt ist das Ganze natürlich zu hell. Ich könnte entweder hier Hartes Licht als Füllmethode nehmen (das bringt nicht viel), oder ich kann hier Negativ multiplizieren wählen; das bringt auch nicht viel. Wie sieht es aus, wenn ich multipliziere? – Da passiert gar nichts (3). Ich nehme einfach mal Ineinanderkopieren (4) und habe so einen kleinen Rotstich (5) drin. Das ist eigentlich genau mein Ding, was ich haben wollte. Wenn ich noch mehr Schein will, dann klicke ich hier mal ein klein wenig wieder mit dem Pinsel rein. Ich kann auch hier mit der Pinselgröße spielen und so bekomme ich unterschiedliche Schein-Effekte in diesem Glitzer hin.

Was ich hier auch noch gerne machen will, ist zwar eine Kopie, weil ich hier bei meinem Vogel ein klein wenig Bewegung reinbringen will, das mache ich mit Command+J bzw. Strg+J (1) und gehe dabei in den Filter>Weichzeichnungsfilter>Bewegungsunschärfe (2).

Du siehst hier gleich, es hat mir hier eine Bewegungsunschärfe gemacht; soviel muss es natürlich nicht sein (3).

Ich reduziere das Ganze mal, es braucht wirklich nur ein klein wenig verschwommen zu sein, bestätige das mit OK (1) und verschiebe jetzt mal einfach die Ebene nach hinten (Verschieben-Werkzeug aktivieren und die Ebene mit den Pfeiltasten nach rechts verschieben) (2).

Und du siehst, ich habe hier wirklich so einen kleinen Bewegungseffekt, als würde auch mein Vogel da wie ein wilder Vogel zu der Waldfee eilen, und wenn ich die unter meine erste Vogelebene schiebe (1) und noch ein klein wenig nach hinten kippe (verschiebe), dann ist das eigentlich genau so der Effekt. Wenn mir das zu stark ist, reduziere ich einfach die Deckkraft (2) und gut ist.

Ich denke, mein Vögelchen ist soweit fertig und das können wir dann auch in eine Gruppe packen. Dann haben wir hier schön Ordnung (wir benennen die Gruppe auch gleich in „Vogel“ um) (3) und können uns dann wirklich an das Feintuning machen.

Das Feintuning

Der Baum

Mit diesem Feinschliff werden wir uns langsam dem Ziel nähern und dafür werde ich hier mal die Ebene mit dem Baum (Baumstamm.jpg) öffnen, welchen wir für den Vordergrund benötigen werden.

Ich schnappe mir hier einfach mal das Pfadwerkzeug, zoome ein klein wenig ran, erstelle hier an der Innenkante des Baumstammes meine Auswahl, welche ich später dann freistellen werde. Ich gehe hier wirklich großzügig runter, da brauche ich gar nicht lange rumzumachen. Den unteren Teil (1) werden wir nicht brauchen, also gehe ich hier wieder hoch. Auch hier arbeite ich wirklich an der Innenkante (2) entlang nach; da ja das Ganze mit einem Gaußschen Weichzeichner versehen wird, sieht man das sowieso nicht mehr so.

Es muss nicht 100%ig gerade sein oder sollte es auch nicht, aber genau das sind hier dann diese Details, die eben dem Betrachter die Möglichkeit geben werden, dass er direkt neben diesem Baumstamm steht und da unsere Waldfee anguckt. So, ich gehe hier einfach weiter hoch – du siehst, die Äste (3) stören mich genauso wenig wie nachher auf der anderen Seite.

Ich beende hier meine Auswahl (1), klicke mit der rechten Maustaste in der Auswahl, wähle Auswahl erstellen (2) und bestätige mit OK (3), klicke hier auf meine Ebenenmaske (4) und habe schon meinen Baumstamm freigestellt.

Diesen werde ich auch noch mal mit der rechten Maustaste über das Kontextmenü in ein Smartobjekt konvertieren, kopiere mir hier das Ganze und ziehe sie zum restlichen Bild rein (siehe Abschnitt „Die Blaumeise: Klick mit der rechten Maustaste auf die maskierte Ebene und: In Smartobjekt konvertieren).

So, schon ist er drin und wir werden ihn in den Vordergrund ziehen, also das heißt, wir ziehen die Ebene ganz nach oben (1). Ich werde hier aus dem Bild rauszoomen, weil ich den Baumstamm vergrößern werde, und zwar in etwa so. Ich schiebe den hier noch ein klein wenig hoch auf die linke Seite, vielleicht noch ein klein wenig mehr (2), bis ich hier den Hirsch auch wieder sehe (3), und bestätige mit OK (4).

Was mir jetzt natürlich noch fehlt, ist das ganze Blattzeug.

Wir finden das in der „Blätter Baum.png“, also einer png-Datei (1), die ich auch in meinen Background, wo der Rest ist, reinschieben kann (2), und werden diese drehen (3).

Jetzt sehe ich aber, dass dieser natürlich in die falsche Richtung „guckt“. Das ist kein Problem. Ich bestätige erst einmal die Transformation durch mein Drehen, gehe in Bearbeiten>Transformieren und werde das Horizontal spiegeln (1). Das kann ich natürlich auch ein wenig vergrößern, es soll ja auch so wirken – ja, vielleicht noch ein klein wenig größer (2) – und bestätige (3).

Jetzt werde ich, da ich beide Sachen gleichzeitig bearbeiten oder weichzeichnen will, werde ich diese zwei Ebenen mit Strg+E bzw. Command+E auf eine reduzieren.

Ich wende gleich auch meinen Filter, den Weichzeichnungsfilter (s.o.: Filter>Weichzeichnungsfilter>Gaußscher Weichzeichner) an und du siehst, er hat hier schon was von vorher eingestellt (1), das ist vielleicht etwas zu viel. Also stelle ich hier einen Radius von so um die 20 Pixel ein; das passt schon sehr gut so (2).

Und hier werde ich eine kleine Tonwertkorrektur anwenden, weil mir der Baumstamm im Vordergrund ein wenig zu hell ist.

b Die Schnittmaske* (1) wird erstellt (entweder über das Icon im Ebenen-Bedienfeld Neue Füll- oder Einstellungsebene erstellen>Tonwertkorrektur oder über Ebene>Neue Einstellungsebene), ich schiebe einfach mal meinen Regler für die Mittelton-Tonwertspreizung (2) in das „Dunkle“ rein; ja, das passt sehr gut so, da kann ich mit leben; vielleicht noch ein klein wenig dunkler – prima.

*Tipp: Korrekturen automatisch als Schnittmaske hinzufügen

Klickt auf den kleinen Pfeil oben rechts im Korrekturen-Bedienfeld (3). Dort könnt ihr auswählen, dass neue Korrekturen automatisch als Schnittmaske hinzugefügt werden. (Menüpunkt: Auf Ebene beschränken).

Falls ihr das nicht standardmäßig einstellen wollt, könnt ihr auch nach dem Anlegen der Einstellungsebene das Schnittmasken-Icon (4) in dem Eigenschaften-Bedienfeld der Tonwertkorrektur anklicken.

Dann hätten wir hier schon unseren Baumstamm fertig. Ich packe das auch gleich in einen Ordner rein: Ich markiere die „Ebene 5“ mit dem Baum und auch die Tonwertkorrektur-Ebene und mit gedrückter Shift-Taste klicke ich das Ordner-Symbol in der Ebenen-Palette an. Dadurch werden die Ebenen in einen neuen Ordner gepackt und ich benenne ihn gleich in „Vordergrund“ um. Dann geht es zum finalen Schliff.

Die Beleuchtung

Wie du siehst, fehlt mir hier noch ein klein wenig an Farbe. Das heißt, ich will meiner Waldfee einen warmen Farbton geben. Aus diesem Grund gehe ich wieder in meine Einstellungsebenen (Ebene>Neue Einstellungsebene) und nehme hier mal einen Fotofilter, bestätige mit OK, und habe hier schon einen warmen Farbton drin (1). Natürlich nicht mit Schnittmaske, und du siehst, wie sich das Bild schon verändert (2).

Ich zoome hier ein klein wenig rein, damit auch du den Betrachtungswinkel des Besuchers hast, und werde hier die Farbe ein klein wenig anpassen (3) und allem einen schönen warmen Farbton geben. Du siehst, diese Strahlen hier werden richtig aufgehellt, und ich denke, das dürfte so für mich sehr, sehr gut passen.

Ich gucke noch mal in die Ebenen rein (Menüpunkt: Ebene). Da gibt es auch noch die Neue Füllebene und da wähle ich einfach ‘ne Farbfläche (1). Und die Farbfläche werde ich dann bewusst in einem Grünton halten, vielleicht in einem dunkleren Grünton (2), und bestätige mal mit OK, und ändere diese in ein Weiches Licht (3) um.

Die ganze Szene wird ein wenig dunkler und da kann ich dann einfach meine Deckkraft reduzieren (4).

Du siehst, es gibt so einen richtig warmen kleinen Effekt durch den Fotofilter mit seinem orangefarbenen Ton und hier (1) werden die Farben noch einmal richtig grün abgedunkelt für eben die ganze Waldboden-/Waldszene.

Was ich sehr, sehr schade finde, ist genau dieser Bereich hier, der mir den Orange-Farbton wegschluckt (2), aber da ich hier ja meine Maske habe, kann ich wie gewohnt mit einem sehr weichen Pinsel meine Maske (3) bearbeiten.

Ich nehme diesen Pinsel (1) hier, wähle vielleicht nicht 100%, sondern eher so um die 50% Deckkraft (2) aus und klick hier einfach mit einem großen (3) schwarzen Pinsel (4) in meine Ebene rein. So bekomme ich diesen warmen Farbton wieder zurück. Ich male hier ein paar Mal durch und habe das Ganze dann wirklich nur auf den Waldboden ausgewirkt. Das gibt dann wirklich einen meiner Meinung nach sehr, sehr schönen Kontrast.

Wenn ich jetzt noch richtig überlege, fehlt mir noch eine Sache, und zwar wären ein paar Sonnenstrahlen auch nicht schlecht. Deswegen erstelle ich hier mal eine neue Ebene (1), ich nehme hier einen weißen (2) Pinsel in einer klein wenig geringeren Größe (3) und fange hier in der Ecke an (4) und male mir mit gedrückter Shift-Taste einfach ein paar Strahlen ins Bild rein.

So, das ist natürlich zu hell, das wissen wir auch, deswegen reduzieren wir hier die Deckkraft (5). Es soll ja wirklich nur eine kleine Andeutung sein, dass hier was ist.

Deswegen werden wir auch das, was überschüssig ist, gleich mal wegradieren (1), gerade hier in diesem Bereich bei der Waldfee (2) und an der ausgestrecken Hand. Ich zoome hier ein wenig ran und gucke, wo wir hier sind. Hier (3) noch mal drüber und das hier (4) kann man belassen – vielleicht noch ein klein wenig weniger Deckkraft (5).

Und hier bei den Baumstämmen: Ich wähle mir hierzu eine Radiergummi-Spitze, die etwas größer ist als der Baumstamm (1), klicke hier einfach mit der Shift-Taste und male mich mit dem Radiergummi durch den Baumstamm durch. Bei den anderen Bäumen genau dasselbe Spiel – einfach ein klein wenig wegradieren und die Spitze ein wenig verkleinern und so habe ich den Eindruck erweckt, dass die Sonnenstrahlen zwischen den Bäumen durchschimmern. Vielleicht ist mir das auch noch ein wenig zu stark. Ja, so könnte es gut passen, man sieht sie auch dennoch und ich reduziere mal hier die Deckkraft auf runde 10% (2). Das dürfte meiner Meinung nach absolut reichen.

Eine Vignette

Was mir jetzt noch fehlt, um auch das Auge auf die Waldfee hin zu lenken, ist natürlich eine kleine Vignette. Dafür erstelle ich mir wieder eine neue Ebene, fülle diese dieses Mal mit Schwarz (1) und nehme den Radiergummi, den ich relativ groß mache (2). Ich male hier einfach ein paar Mal rein oder klicke mich hier durch das Bild durch, bis ich sehe, dass an den Rändern so ein kleiner schwarzer Rand entstanden ist. Hier vielleicht ein klein wenig kleiner (3), und so habe ich meine Vignette, welche ich auch in der Deckkraft reduzieren werde – vielleicht so um die 60% dürfte reichen.

Du siehst schon, wenn das zu viel ist, nehme ich mir einfach den Radiergummi und ändere das.

Das Bild beschneiden

Was mir hier bei diesem Bild noch nicht so ganz gefallen hat, ist der Bildausschnitt.

Ich finde, hier (1) ist noch zu viel und auch hier unten (2) ist noch zu viel zu sehen, was gerade die „Äste“ betrifft. Deswegen werde ich mein Bild beschneiden (3). Ich wähle mir hier „5 zu 7“ (4) aus, beschneide hier ein klein wenig, indem ich an der Ecke ziehe (5), schiebe mein Bild auch ein ganz klein wenig runter, beschneide vielleicht noch ein bisschen mehr, schiebe (6) das Bild so, dass ich wirklich noch hier (7) die Details des Baums links habe. Hier auf der rechten Seite (8) sehe ich den Baum auch noch, vielleicht will ich den noch ein klein wenig mehr sehen – und du siehst hier, der ganze untere Teil (2), der wird weggeschnitten.

Ich bestätige einfach mit OK und habe mein fertiges Endbild.

Das Bild nachschärfen

Die eine Sache, die ich sehr, sehr gerne und oft mache, ist die Nachschärfung des Bildes, vielleicht auch der Comic-Stil – ja, das kleine „Vermalte“ einfach. Dafür nehme ich mir einfach alle Ebenen (1) außer dieser oberen Vignetten-Ebene hier (2) und dupliziere sie mit Command+J (Strg+J). Mit Command+E (Strg+E) werde ich hier alles zu einem Bild (3) vereinen.

Bei der Auswahl im Filter habe ich hier dann die Ölfarbe (Filter>Ölfarbe). Die Ölfarbe ist wirklich ein sehr interessantes Werkzeug. Das Fenster, was sich öffnet, ist jetzt riesengroß, deswegen reduziere ich das mal, damit du auch siehst, was ich hier genau mache. Ich wähle mal diesen Bildausschnitt.

Die Ölfarbe macht jetzt Folgendes: Sie verschmiert alles so richtig wie ein kleiner Picasso und deswegen muss ich hier auch einige Einstellungen vornehmen, damit mir das Ganze nicht zu stark ist. Also, ich drehe hier die Stilisierung (1) herunter und du siehst, ich bekomme hier schon mein Bild. Die Reinheit (2) regele ich auch herunter, dann wird das schon ein ganz klein wenig malerischer. Es muss nicht zu viel sein, aber auch nicht zu wenig, es soll hier wirklich wie gemalt aussehen.

Die Skalierung (3) zu verändern, bringt nichts, Borstendetails (4) nur ein wenig.

Glanzstärke (1) will ich nicht verändern, oder vielleicht doch? Nee, bringt mir gar nichts. Borstendetails (2) setze ich wieder auf 0, ebenso die Glanzstärke (3). Noch einmal etwas an der Reinheit ausprobieren (4) – und dann bestätige ich das einfach mal mit OK.

Hier wird mir jetzt alles zusammengetragen und du siehst das Ergebnis, wenn ich die Ebene ein- und ausblende. Na, ich muss ehrlich sagen, mir gefällt das jetzt nicht so, deswegen werde ich das Bild (die Ebene) gleich löschen.

Schärfen mit dem Hochpassfilter

Ich werde mir hier noch einmal meine Ebenen bis auf die oberste kopieren: Command (Strg)+J, mit Command (Strg)+E in eine Ebene runterrechnen (s.o.), und werde das Bild nachschärfen. Ich denke, hier sind wir auf der sicheren Seite, dann passt alles wirklich wie die Faust auf‘s Auge.

Ich wende den Hochpassfilter an (Filter>Sonstige Filter>Hochpass). Dabei öffnet sich dieses Bildchen hier (1). Ich werde hier mal das Gesicht der Waldfee in das Blickfeld nehmen (2), da erkenne ich wirklich die Nachschärfungen. Du siehst an diesem Bild hier: Wenn es zu hoch ist (3), bekomme ich hier so unschöne Ränder rein, da wird auch überstrahlt, deswegen verwende ich in der Regel meistens einen Radius zwischen 1 und 2 Pixel. Ich denke, hier kann man bei 1,5 Pixel, vielleicht auch sogar 1,8 bleiben (4).

Ich bestätige mit OK, wandele diese dann in Ineinanderkopieren um und habe hier wirklich eine schöne Nachschärfung des Bildes und ihm somit eigentlich auch einen finalen Schliff gegeben.

Ja, ich oder besser wir beide sind hier am Ziel angekommen und ich hoffe, du konntest auch was dazulernen, vielleicht einige Sachen, die du noch nicht kanntest.

Jetzt bleibt eigentlich nur noch der letzte Teil, und zwar die Speicherung des Bildes unter Datei>Speichern oder Für Web speichern, wie du willst. Speichere dir das Bild unter dem Namen ab, wie du das gerne möchtest, und vergiss nicht, vorher die Ebene mit der Vignette wieder einzublenden, falls du es noch nicht gemacht hast.

Und nun wünsche ich dir viel Spaß beim Nachbauen und würde mich freuen, wenn du im Video dann einige Kommentare dalässt, Verbesserungsvorschläge, also Kritik ist von meiner Seite jederzeit willkommen und ja, ich bedanke mich fürs Lesen und sage bis bald.

Bildquellen: Graumeise, Blattkrone, Baumstamm, Baumstrunk, Rothirsch, Waldfee, Hintergrund

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